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Hervorragendes Wertungsspiel in Schmiechen

Mit 93,2 Punkten erreichte der Musikverein Frankenhofen in der Kategorie 5 (Höchststufe) in Schmiechen am letzten Mai-Sonntag die höchste Punktzahl aller 13 am Wertungsspiel teilnehmenden Blasorchester, und damit die Bestnote "Hervorragend". Überzeugen konnten sich auch die Zuhörer in der übervoll bis auf den letzten Stuhl besetzten Turn- und Festhalle von der Leistung der Älbler. Glückwünsche gab es nach dem Vortrag von Xenia Sarda und Arche Noah von allen Seiten. Großes Lob zollten auch die Juroren vor allem den Solisten im Blasorchester des MV Frankenhofen. Zu Tränen gerührt zeigten sich einige Zuhörer nach den gelungenen Vorträgen. Beim anschließenden Dirigentengespräch mit dem Juror wurde deutlich, dass die Frankenhofer durchaus mit der Bestnote rechnen konnten. "Da können Sie heute ihren Musikern noch einen ausgeben", so der Juror.
Mit "Super-Josef-Rufen" machten die Musikerinnen und Musiker des MV Frankenhofen auf der Heimfahrt mit dem Omnibus klar, dass sie zu ihrem Dirigenten Josef Uhl stehen, der es auch versteht, punktgenau die Musikanten zum richtigen Zeitpunkt zu motivieren. Josef Uhl dankte allen seinen Musikern und vor allem auch den Solisten, die sich auf so ein Ereignis besonders vorbereiten müssen.
Ein Ständchen vor dem Musikerheim in Frankenhofen verkündete den Einwohnern von Frankenhofen das erfreuliche Ereignis. Mit einer deftigen Brotzeit im Musikerheim beschlossen die Älbler diesen erfolgreichen Wertungsspiel-Sonntag.
Die Musikkameraden aus Kirchen, die im kommenden Jahr Kreismusikfest feiern, würden sich über eine Teilnahme der Frankenhofer beim Wertungsspiel 2018 sehr freuen, "obwohl wir wissen, dass ihr nur alle zwei Jahre zum Wertungsspiel geht".

 
Jahreskonzert 2017 jetzt auf CD

Ab sofort ist die CD vom Jahreskonzert 2017 zum Preis von 15,- Euro erhältlich bei allen Musikern. Die Namen der Jugendkapelle und der Aktiven sind alle auf dem Cover vermerkt.

Titel wie Noah's Arche oder Highlights from The Seville Suite oder dem Marsch Arsenal sind darauf in sehr guter Qualität festgehalten. Die digitale Live-Aufnahme hat das Tonstudio Bibertal vorgenommen. Die musikalische Leitung hatte Regina Bolach (Jugendkapelle) und Josef Uhl (Aktive).

 

 
Info-Blättle April 2017

Das aktuelle Info-Blättle vom April 2017 gibt es hier.

 
Berliner Luft geschnuppert

In den Herbstferien stand für den Musikverein Frankenhofen eine viertägige Berlin-Reise auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Heinz Wiese auf dem Programm. Nach zehnstündiger Anreise mit dem Omnibus bezogen die 60 Reiseteilnehmer im Alter von 10 bis 65 Jahren ihr Quartier in Berlin-Mitte am Alexanderplatz gleich unterhalb des Berliner Fernsehturms, dem höchsten Bauwerk Deutschlands.
Am Freitag besuchten wir den Reichstag. Bei einem kurzweiligen Informationsvortrag auf der Besuchertribüne des Bundestags erfuhren wir was ein „Hammelsprung“ ist. Demnächst erwartet man im Reichstag den vierzigmillionsten Besucher.
Der Bundesadler im Plenarsaal misst eine Fläche von 56 Quadratmeter und wiegt 2,8 Tonnen, war zu erfahren. Auch ist es notwendig, für die Bundesversammlung bei der Wahl des Bundespräsidenten die Sitzplätze im Plenarsaal zu erhöhen, da neben den Mitgliedern des Bundestags die gleiche Anzahl an Volksvertretern wahlberechtigt ist. Schmunzeln konnten die Besucher bei der Feststellung, dass im schlimmsten Fall bei zu langen Reden im Plenarsaal den Abgeordneten sogar das Mikrofon abgeschaltet wird.
Eine dreistündige Stadtführung am Nachmittag führte uns vorbei an Sehenswürdigkeiten, Kuriositäten und bekannte Kneipen der Stadt Berlin. So besuchten wir das verbliebene Mauerstück an der Spree, die „East Side Gallery“, mit seinen berühmten Graffiti-Malereien, wie den Bruderkuss von Leonid Breschnew und Erich Honecker. Die Stadtführerin dankte den Schwaben für die jährliche „finanzielle Unterstützung“ durch die südlichen Bundesländer. „Ich würde alle zwei Jahre nach Berlin kommen, um zu sehen, was mit dem Geld gemacht wird“, so die Stadtführerin.
Am Samstag fuhr die Reisegruppe von der Alb zur „Gedenkstätte Berliner Mauer“ an der Bernauer Straße. Die einstündige Führung machte den älteren, aber vor allem auch den jüngeren Älblern deutlich, welche Energie das SED-Regime der DDR aufgewendet hatte, um den „antifaschistischen Schutzwall“ zu errichten und aufrecht zu erhalten. Sichtlich berührt waren die Jüngeren der Reisegruppe, die die Zeit des „kalten Krieges“ nicht mehr erlebten, dass auch Kinder bei der Flucht aus der DDR in die BRD unter den 138 bekannten Todesopfern sind.
Am Nachmittag und vor allem nachts wurde die Hauptstadt erkundet. Jeder hatte die Möglichkeit, sich seine Ziele selbst auszuwählen. Jeder genoss es auf seine Art.
Mit Busfahrer Wolfgang Stiehle hatten wir einen wahren Berlin-Kenner am Steuer. Es schien so, als ob er täglich durch die Metropole fährt und jeden Winkel kennt. Jedenfalls brachte er uns wohlerhalten und gut gelaunt am Sonntagabend wieder zurück.

 
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